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Hochwasserschutz Kremsfluss

Aufgabenstellung

In den vergangenen Jahren trat der Kremsfluss mehrmals über die Ufer und verursachte katastrophale Hochwasserschäden.

  • Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser.
  • Erhaltung der Funktionsfähigkeit und die Multifunktionalität von Fließgewässern im urbanen Bereich

Der gesamte Projektsbereich (6,140 km) liegt im dicht verbauten Stadtgebiet (städtischen Infrastruktur, beschränkte Raumverfügbarkeit, vielfältige Nutzungsanspruch an ein urbanes Fließgewässer) und stellte besondere Anforderungen an die Projektierung und Bauausführung.

Lösung
  • Sanierung und Erhöhung von Ufermauern, sowie Untergrundabdichtung und Errichtung von Hochwasserschutzwänden im Bereich bestehender Dämme
  • Flussbaumaßnahmen wie Optimierung des Sohlgefälles und Anpassung des abflusswirksamen Ausbauquerschnittes bzw. Mittelwassergerinnes an hydraulische, ökologische und städtebauliche Anforderungen
  • Rückbau der Wehranlagen für funktionierendes Fließgewässerkontinuum und naturnahe Strukturierung der Gerinnesohle für eine heterogene Gewässerstruktur (verbessert ökologische Funktionsfähigkeit der Krems)
  • Flussvorland in Form einer gestalteten Uferpromenade als neuer Naherholungsraum für bessere Lebensqualität
Dienstleistungen
  • Abflussmodellierung
  • Gefahrenzonenausweisung
  • Variantenuntersuchung
  • Einreich-, Detailplanung
  • Förderungsabwicklung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung
  • Vergabeverfahren
  • Projektmanagement
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Kollaudierung
  • Restrisikobetrachtungen
  • Alarmplanung
Fakten
  • Auftraggeber: Stadt Krems an der Donau, Magistratsabteilung IV; Straßen-, Wasserbau
  • Fördergeber: Bund und Land
  • Gesamtkosten: € 28.500.000,–
  • Zeitraum: Fertigstellung Gesamtprojekt 2013
  • Ansprechpartner: DI Jörg Handhofer