Wegen Kapazitätserweiterungen in der Keramikproduktion wurden Abwassergrenzwerte überschritten. Eine innerbetriebliche Reinigung war erforderlich.
Der natürliche Rohstoff „Kaolin“ (Porzellanerde) enthält chemisch gebundene Bleiverbindungen, die aus dem Abwasser entfernt werden müssen. Insbesondere im Abwasser aus dem Glasurbereich befanden sich extrem kleine Teilchen; sie waren zusätzlich geladen, damit sie nicht aneinander haften.
Erschwerend war, dass diese Abwässer teilweise mit Niederschlagswasser verdünnt wurden.
Für die Reinigung derartiger Abwässer waren nur zwei Verfahren bekannt: Filtration oder die Behandlung in einer Aufstauanlage mit manueller Fällung und Flockung.