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Donau Hochwasserschutz Ybbs

04-11-2011 13:30

Hydro Ingenieure führen Projektmanagement, Planung, Ausschreibung und Bauaufsicht durch

Im Jahr 2004 wurde die Firma Hydro Ingenieure Umwelttechnik GmbH beauftragt, für den Hochwasserschutz Ybbs eine Einreich-Detailplanung zu erstellen.

Gemeinsam mit dem ARGE Partner und der Stadtgemeinde Ybbs wurde dieses Projekt in Angriff genommen. Da die Stadtdurch den Ybbsfluss und zudem auch aus dem Hinterland massiv durch Hochwasser gefährdet war, gestaltete sich die Ausarbeitung des Projektes, bei der auch zahlreiche Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung zu leisten war, sehr aufwendig. Die Fertigstellung erfolgte 2007.

Gleich im Anschluss erfolgte die Ausschreibung des ersten Bauabschnittes, Bauabschnitt zwei wurde im Jahr 2009 vergeben. Ende 2010 konnte die Funktionsfähigkeit der Anlage gemeldet werden.

Die Gestaltungsarbeiten nahmen die Folgemonate im Jahr 2011 in Anspruch, ehe in einer großartigen Feier im Beisein von Frau Bundesministerin Doris Bures, LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, dem Ehrenbürger der Stadt Ybbs Herrn Altbundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und vieler EhrenbürgerInnen und BürgerInnnen der Stadt Ybbs die Anlage feierlich eröffnet wurde.

Die Anlage weist eine Gesamtlänge von etwa 2.500 m auf. Die mittlere Stauhöhe beträgt im Stadtbereich rund 3 m, im Bereich der Betriebsgebiete 1,5 m. Auf einer Länge von ca. 900 m wird auf eine 0,8m hohe Sockelmauer der Hochwasserschutz mit mobilen Dammbalken aufgesetzt. Sämtliche Durchgänge werden vollständig mobil verschlossen.

Das zentrale Pumpwerk weist eine Förderleistung bei Hochwasser von 7.000 l/s auf, weitere 6 Pumpwerke haben eine Förderleistung von insgesamt weiteren 4.000 l/s.

In enger Zusammenarbeit mit dem bestellten Architektenteam wurden gestalterische Elemente wie die Donauplattform (Zugang zur Wasserfläche der Donau) und die Prallwand samt Pegelturm entwickelt. Mit ihnen wurden neue Akzente gesetzt, um den zahlreichen linearen und statischen Elementen der Hochwasserschutzanlage die rein funktionelle Geradlinigkeit bzw. Geometrie zu nehmen. Dabei erfolgte ein sensibler Abstimmungsprozess, um die historische Altstadt in Verbindung mit der modernen Anlage harmonisch wirken zu lassen.

Neben dem Rückhaltebecken Griesheimer Bach, der Karlsbachausleitung und der noch fertig zu stellenden Ybbsdeicherhöhung ist mit diesem Projekt der wesentliche Meilenstein für den Hochwasserschutz der Stadt Ybbs erreicht worden.

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